|
14.01.2026
15:35 Uhr
|
Fast 5000 Tage lang hat Manfred Genditzki unschuldig im Gefängnis gesessen. Was ist es wert, fälschlich als „Mörder“ gebrandmarkt worden zu sein?

Vor der Urteilsverkündung im Wiederaufnahmeverfahren: Regina Rick, Manfred Genditzki und Klaus Wittmann (von links). An diesem Tag, dem 7. Juli 2023, wird Genditzi unwiderruflich ein freier Mann. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Wie viel Geld müsste man Ihnen zahlen, damit Sie freiwillig für einen Monat ins Gefängnis gingen? Mit allem, was dazugehört, dem Abgeschnittensein von Familie und Freunden, dem Leben in klaustrophobischer Beengung, dem Verlust der Autonomie, dem Stopp des Jobs draußen?
Was ein Professor für Verkehrswegebau vor Gericht über „Betonkrebs“ aussagt, widerspricht der Anklage. Welche Folgen das hat, wird sich bald zeigen – am Montag wird das Urteil erwartet.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: